Träume von heute morgen


Alfonso

Eine Frau schämt sich für ihre Sexualität. Sie tötet ihren Liebhaber mit einem Stich durch den Mund in den Hals. Eine Statue wird lebendig und lädt sie ein sich im Wasser zu ertränken.

Ein Banquet in einem Innenhof, in dem es einen Balkon über alle vier Innenseiten des Hofes gibt. Ein reicher Mann schaut bissig und still geradeaus, am anderen Balkon sitzt seine schöne Frau, ihr Essen ist vergiftet. Sie erbricht im Sitzen, ihre Wangen werden verätzt durch die Säure, sie stirbt, kommt im Astralleib wieder zum Vorschein, genauso entstellt, und flucht und wettert verbissen gegen ihren Mann am anderen Balkon.

Ein Mann verrät einen Bekannten.

Dahinter schaut ein anderer durch ein Loch in der Wand. Er ist in einem Siechenhaus oder Gefängnis oder etwas in der Art. Altes Stroh am Boden, schweres altes Holz. Seine Stirn ist mit Bandagen verbunden, aus seinen Augen und Mund tritt Eiter. Dann liegt er am Boden, ist vollständig und ganz fest eingewickelt in Bandagen und schreit: Ich werde Wahnsinnig, ich werde wahnsinnig.

4 Responses

  1. abeg Says:

    interesting…

  2. carpjump Says:

    fritz s. perls sagt, dass jede figur im traum du selber bist..
    aber was für ein morgen mit diesen träumen

  3. batman_123 Says:

    ich darf in deinem sinn zündl frei zitieren “man kann gar nicht so viel fressen als man kotzen möchte”

  4. Chavez Says:

    zündl … ja ….

    das erinnert mich

    ok

    ich habe ein Brot gekauft, sehr billig im Supermarkt, und habe es gegessen am Abend, ein paar Scheiben.

    am nächsten Abend dasselbe Brot, ähnliche Albträume.

    Ich bin überzeugt, es war das Brot. Diese Scheisse schaut aus wie Brot, fühlt sich an wie Brot, ist aber keins. Es ist Scheisse aus der Fabrik und Hölle ungesund. Scheissdreckessen, was uns umbringt.

    Ich frage mich, wie das die anderen aushalten. Aber ich weiss, sie tun es nicht. In der Fussgängerzone, eine Freakshow, die Leute sehen aus wie total im Eimer. Ich sehe sie an, und sie schauen aus wie Karikaturen von Menschen, erbärmlich, zum Fürchten, was haben Sie bloss auch sich gemacht,

    oh Gott, sie wissen nicht was sie tun.

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