Irgendwanneinmal, vielleicht 1998, in der Landesbibliothek Vorarlberg, hab ich auf einer Zeitschrift den Satz “Die Calcium-Lüge” gelesen. Das hat gereicht für mich und seither trinke ich kaum mehr Milch. Aber um das auch noch rational begründen zu können, hab ich mich jetzt auf die Suche nach mehr Info gemacht, und stiess zumindest auf diesen Absatz:
Nach einer Gesundheitsstudie der Universität von Harvard, an der mehr als 75 000 Frauen über einen Zeitraum von 12 Jahren teilnahmen, zeigte sich, dass ein erhöhter Konsum von Milch nicht nur keinerlei Schutzwirkung gegen Knochenbrüche herbeiführt, sondern sogar mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche in Verbindung gebracht wird. Sie können die Gefahr, an Osteoporose zu erkranken, reduzieren, indem Sie in Ihrer Ernährung die Zufuhr von Natrium und tierischem Protein verringern und die Zufuhr von Calcium aus Obst und Gemüse erhöhen, wie zum Beispiel in Form von blättrigem grünem Gemüse und Bohnen. (http://peta.de/vegetarismus/milch_macht_krank.1655.html)
Ich weiss allerdings nicht, wie ich an die Studien rankommen soll, da sie nicht zitiert werden. Der Seitenbetreiber (peta.de) hat mir auf meine Frage hin binnen weniger Minuten geantwortet, und folgenden Link geschickt: http://www.milch-den-kuehen.de/pcrm.html, cool, odr? Wie kommt man nun wirklich an diese Studien ran? Weiters hier was über Kühe:
Eine Kuh, die zufrieden wiederkaut, mag vielleicht aussehen wie Susi Sorglos, aber hinter diesen großen braunen Augen, die schon der griechischen Göttin Hera den wundervollen Beinamen „die Kuhäugige“ für ihre Schönheit gaben, geht eine Menge vor. Kühe sind genauso verschieden wie Hunde, Katzen und Menschen: Manche sind klug, andere lernen eher langsam. Manche sind kühn und auf Abenteuer aus, andere sind schüchtern und zurückhaltend. Manche sind freundlich und besonnen, andere großspurig und verschlagen. Nach Angaben der Öko-Farmerin Rosamund Young, Autorin des Buches The Secret Lives of Cows (Das geheime Leben der Kühe), können Kühe “hochintelligent, mäßig intelligent oder begriffsstutzig sein; freundlich, besonnen, aggressiv, fügsam, erfindungsreich, langweilig, stolz oder schüchtern.”
Aber Kühe weisen nicht nur eine ausgeprägte Persönlichkeit auf, sondern sind, so die jüngste Forschung, auch sehr intelligente Tiere mit einem Langzeitgedächtnis. Tierverhaltensforscher haben herausgefunden, dass Kühe auf sozial komplexe Weise interagieren, im Laufe der Zeit Freundschaften entwickeln, zuweilen Kühen grollen, die sie schlecht behandelt haben, und innerhalb ihrer Herden soziale Hierarchien bilden. Sie verfügen über eine Vielzahl an Emotionen und die Fähigkeit, sich über die Zukunft Sorgen machen zu können. (http://peta.de/goveggie/khe.497.html)