Also ein Atherom ist eine stecknadelkopf- bis hühnereigroße, gutartige Zyste im Unterhautzellgewebe. Im Volksmund werden diese Zysten auch als Grützbeutel, Balggeschwulst oder Grießknoten bezeichnet.
Ja und so ein Teil hauste bei mir die letzten Jahre auf meinem Hinterkopf. Da ich mich aber letzthin einige Feldenkraislektionen zum Thema “Brücke” (Fußsohlen und z.B. Kopf am Boden, Hintern in die Höhe) studiert habe, störte mich dieses Atherom und ich liess mich beraten.
Doc: “Kein Problem, das können wir ambulant operieren, ein kleiner Schnitt und das ist erledigt. Nur meistens blutet die Kopfschwarte sehr start, das ist das einzige Problem während der OP.”
Gut gut, ich dachte mir, hm, ok, ein kleiner Schnitt, danach mach ich eine naturheilkundliche Narbenentstörung, und die Sache ist erledigt. Schon 5 Monate später traute ich mich einen Termin zu vereinbaren und dann das hier:
Ich kanns mir auch nicht ganz erklären. Zum einen war mir ur-schlecht während der Operation, weil der Doc hat nämlich nicht nur einen recht ordentlichen Schnitt gemacht, sondern auch gleich ein ganzes Stück Kopfhaut/schwarte mitentfernt. Saubere Arbeit. Die Schmerzen sind erträglich, am problematischten ist eigentlich der psychologische Faktor. Also so Fragen wie mir das passieren konnte, und wie das jetzt ist mit so einer Riesennarbe am Kopf, und ob das auch gut verheilt und wieso man eigentlich einfach so so ein Riesenstück rausschneiden kann usw
Nicht schlecht in Sachen Aufmerksamkeit am Hinterkopf though.
