Michi sagt, österreichische Arbeiter machen in der Buchhaltung auf 100 Buchungen 5 Fehler, während chinesische Arbeiter auf 1000 Buchungen nur 4 Fehler machen (richtig? aber so irgendwie waren die Zahlen).
Er meint, das hängt mit dem ungeheuren Druck und der grossen Arbeitsleistung der chinesischen Arbeiter zusammen.
Ich kann diese Meinung allerdings nicht mit ihm Teilen.
Ich bin der Meinung, dass die Chinesen eine total irre Sprache lernen müssen, in der sie nur einsilbige Wörter mit 1-5 Zeichen haben, zusätzlich noch 5 Betonungsvarianten. Da muss man einfach auf Details achten und höchst präzise arbeiten. Und dann kommt da auch noch die Schrift, wo ein einziger kleiner, falschgesetzter Strich schon ein anderes Wort bedeutet.

Nur beispielsweise hier ein Wörterbuchauszug (link zu Leo). Und dahinter eine ganze Bibliothek wie Sprache unser Denken usw beeinflusst. Kannst du dir ja selbst (link zu Google) zusammenreimen.
Aber weiter im Text:
Ich bin ein bisschen frustriert neulich. Vor allem geht mir meine Erfolglosigkeit in meiner Freundinnensuche auf die Nerven, zum anderen der ungeheure Schmutz, die fehlende Qualität und … der Grossteil der chinesischen Männer. Irgendwas geht mir da total aufn Sack. Aber ich wusste nicht was.
Darum hab ich diese Typen mal zwei Tage lang aufmerksam beobachtet und versucht herauszufinden, was mich an den meisten der auf der Strasse so rumlaufenden chinesischen Männern so aufregt. Und nach einigen Fehlgedanken hier mein Hauptkritikpunkt: Am meisten regt mich die fast vollständige Absenz von jeglichem intelligenten Gesichtsausdruck auf.
Jepp. So ist das auch richtig formuliert. Vielleicht ist das in Österreich nicht anders, keine Ahnung, aber im Moment geht mir das hier halt aufn Sack.
Das erklärt übrigens auch den Arbeitseifer der Chinesen. Es ist nämlich dass alte Leid des Blödmannes, seine fehlende Intelligenz mit körperlicher Anstrengung gutmachen zu müssen. Oder anders formuliert:
Wer’s nicht im Kopf hat, hat’s in den Beinen.
Ich muss das jetzt noch ein bisschen ausbauen, weil’s mich so aufregt und die Niederschrift höchst befriedigend ist. Zur Auflockerung ein Zitat aus einer E-Mail an Michi:
ich hab mir gestern allerdings (nach nur 1 1/2 jahren überlegung) einen
ipod mini gekauft. die verkaufsverhandlungen waren mal wieder super.
da hab ich mich gefragt, wie du das bloss machst, so als “chinesen-flüsterer”,
mich machen die mit ihrer beschränkten auffassungsgabe nämlich ziemlich
kirre muss ich sagen.
natürlich, wenn ich das dann alles umformuliere und durch ihr geistiges
nadelöhr stopfe, verstehen die mich auch gleich, aber nerven tuts trotzdem.
Ok, aber ich muss jetzt mal was zur Verteidigung der Doofbacken sagen: ich hab auf der FH Dornbirn gearbeitet, im Department Management- und Sozialwissenschaften. Von dem her bin ich etwas verwöhnt, weil ich dort von den hellsten Köpfen der Region umgeben war (zuzüglich den Zugezogenen), also man kann da von einer sehr hohen Intelligenzdichte sprechen.
Und nun bin ich halt im Bus unterwegs, und da sind überall arme Leute und Bauarbeiter. Und normale Ladenangestellte usw ohne Bildung und nur mit gebrochenen Englisch. Und auf der Uni unterrichten auch nur einfache Uniabgänger, die zb Englisch als Hauptfach hatten (und besser lesen/schreiben als sprechen können). Und die Angestellten auf der Uni hier, mit denen ich zu tun habe, sind auch nur einfache Angestellte ohne Hauptschulabschluss (was weiss ich).
Und die Mitstudenten, sind halt Mitstudenten, ohne Abschluss und nix. Also von dem her bin ich halt nicht gerade in der Top-Elite Umgebung.
Joah.
Oh Mann.
Ich glaub ich brauch ne Freundin und nen Job.